Besucht: Xbox One Tour in Berlin

Das Event selbst war gut organisiert seitens Microsoft. Es war nicht zu voll, man wurde überall freundlich aufgenommen und auf Wunsch wurde einem auch bei diversen Spielen geholfen. Zumindest die, die es brauchten.  Alle Spiele, die wir testen durften, befanden sich in einem Dev-Zustand. Wir haben also nur Demos und speziell zugeschnittene Versionen getestet. Ob die dann vom technischen Zustand exakt so auf den Markt kommen, darf bezweifelt werden.

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Die Games im Einzelnen:

LocoCycle
Dieses Spiel lässt sich nur schwer einordnen. Man steuert ein etwas abgefahrenes Motorrad, an dem hinten ein Typ mit seinem Bein festhängt. Während der Fahrt darf man dann Bösewichten mit Waffen zu Leibe rücken. Beim Anspielen selbst haben wir zu keiner Zeit herausbekommen, warum das ganze überhaupt und was wir für ein Ziel haben, denn einfach nur Runden fahren und Gegner eliminieren war es auch nicht. Gefühlt am Ziel vorbei. Hoffen wir, dass die Vollversion mehr Aufschluss bringt.

Zoo Tycoon
Gespielt haben wir Zoo Tycoon nicht, aber zugesehen. Die Grafik ist sehr hübsch und ansehnlich, geht aber keinesfalls in Richtung Realismus. Technisch schien es nicht gut optimiert zu sein, da die FPS teilweise gefühlt deutlich unter die 30er Marke gehen. Sollten sie die FPs stabil und flüssig hinbekommen, sicherlich ein hübsches und tolles Spiel für die Kleineren oder Fans der Reihe.

Ryse: Son of Rom
Unser event-Highlight! Ryse stammt von Crytek und kommt exklusiv für XBOX ONE und das merkt man dem Titel auch schon in der Dev-Edition an – im positiven. Wir durften in einer Arena als Gladiator diverse andere Gladiatoren ihre Extremitäten abschlagen und massenweise verschiedene Gegner besiegen. Es ist sehr viel anspruchsvoller zu spielen als es von außen den Anschein erweckt. Gepackt haben wir die Demo dennoch inklusive „Endboss“! Well done Crytek.

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Max: The Curse of Brotherhood
Ein Jump ’n’ Run Game. Spaß hat es gemacht und man durfte knobeln und mit einem Zauberstift agieren. Flüssig lief es zwar, aber gefühlt mehr als 30FPS waren da nicht drin. Teils unschöne Texturen und nicht ganz so stimmig wie ein Trine 2. Aber abwarten, es war immerhin nur ein Dev-Edition.

Forza 5
Grafisch und technisch der Hammer. Hierbei gibt es nichts zu meckern. FPS liegen bei geschätzten 60 konstant. Wir hatten im Test nicht so viel Spaß wie es hätte sein können. Gründe dafür waren, dass wir nur 1 runde fahren durften in der Demo, lange Ladezeiten zwischen den Rennen, eine sehr schwammige und späte Steuerung, womit es aktuell unmöglich wäre auf plötzliche Ereignisse zu reagieren und dass wir nur 1 Strecke fahren durften mit 3 Widersachern. An der Steuerung sollte hier dringend gefeilt werden, denn die Grafik und Sound lassen keine Wünsche offen.

Peggle 2
Entweder man liebt es und ist der Sucht verfallen oder man kann damit nichts anfangen. Es sieht aus wie Peggle 1, läuft butterweich und schien durchaus seine Fans beim Event zu haben. Innovationen sind hierbei aber wohl nicht zu erwarten.

Spark
In Spark kann man sich seine eigene Welt erschaffen. Dies Fängt bei einem Sandkorn an und hört bei Häuser und Monster auf. Grafisch lief es sehr rund und machte einen netten Eindruck, wobei es sich optisch wohl eher an die Jüngeren richtet. Die Testzeit war allerdings viel zu wenig, um etwas großes zu erschaffen. Der Baueditor macht einen mächtigen Eindruck und mit etwas Zeit und Geduld kann man sicherlich ein hübsches Fleckchen erschaffen – oder die Hölle.

Killer Instinct
Ein Beat em Up – Prügelspiel welches den Anspruch haben wird, an Tekken, Dead or Alive oder gar Street Fighter herankommen zu wollen. In unserer Testphasen müssen wir ganz klar sagen, dass wir stark daran zweifeln. Die Attacken sind sehr beschränkt gewesen und sehr arcade-lastig. Für Fans von Beat em Up Spiele sicherlich einen Blick wert wie sich das Spiel entwickeln wird bis Release.

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Battlefield 4
Grafik und Sound sind wie erhofft einfach der Hammer. Für eine Konsole herausragend gut und bei gefühlten konstant 60 FPS spielbar. Wir stellten hierbei allerdings doch einige male Kantenflimmern fest und an die Ultra-Settings eines PC kommt es nicht ganz heran, jedoch ist dies meckern auf hohem Niveau. Wenn man erstmal mitten im Gefecht ist, überzeugt es auf ganzer Linie. Für Leute mit High-End-PC zwar kein Kaufgrund, für Leute hingegen mit einem schlechten PC und die Absicht sich eine Konsole zuzulegen – kaufen!

FIFA 14
Grafisch kein Meilenstein im Vergleich zu den Vorjahren. Von der neuen Engine haben wir gemerkt, dass die Stadien und Zuschauer definitiv detailierter bzw. überhaupt existent sind. Spielerisch hingegen spalten sich die Meinungen. Fakt ist jedoch, dass die KI nicht auf dem Niveau ist, wie man es sich vorstellt. Spieler laufen am Ball vorbei, bleiben einfach stehen und der Torwart hat auch hin und wieder mal seine 5 Minuten. Kein Spiel ist perfekt, jedoch nur für FIFA 14 eine neue Konsole kaufen, obwohl es aufm PC laufen würde, raten wir von ab.

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Fazit

Alles in Allem gefiel uns das Event sehr gut. Was wir aktuell technisch zu meckern haben liegt nicht an Microsoft, sondern rein subjektiv an fehlender Optimierung der Entwickler. Andererseits zeigen DICE und Crytek aber auch, wie man es richtig machen kann. Empfehlen würden wir die XBOX ONE auf jeden Fall. Der Controller selbst ist nun anders geformt und passt sich kleineren Händen besser an, als früher. Ein neues Rumble-Feature scheint auch zum Tragen zu kommen, was in Forza ein neues Spieleerlebnis bietet. Spaß hatten wir auf jeden Fall und würden jeder Zeit wieder hingehen.

Dieser Artikel wurde geschrieben von Lars Wellner. Besucht hat er das Event mit Ralf Eggers (letztes Foto). Vielen Dank dafür. 

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