Test: How to Survive (Wii U)

Die Spielebranche ist im Moment sehr innovativ….nicht. Nachdem diverse Zombie Survival Spiele ihren Erfolg zur richtigen Zeit genießen konnten, wird der Markt nun mit ähnlichen Spielen, oder Spielen die ähnlich sein wollen, überschwemmt. Da kommt uns „Hot to Survive“ doch gerade recht, denn das Spiel bietet lauter neuer, innovativer Sachen. Okay, das war gelogen und wer dennoch wissen will, ob sich der Kauf lohnt, sollte hier weiter lesen.

Die Story passt typisch zu Zombies: Man selbst landet auf einer Inselgruppe, die aus vier Atollen besteht, und muss einen Weg finden, wieder von der Insel herunter zu kommen. Wenn das nicht nach einer spannenden Story klingt, dann weiß ich es auch nicht. Weiter im Text: Auch gibt es andere Überlebende, aber die schicken einen nur zum Item suchen.Um zu überleben muss man die Seiten des Buches „How to Survive“ finden. Diese erklären einem wie man Schritt für Schritt überleben kann. Um zu überleben kann man zum Beispiel Schrott sammeln und diese zu Items verwerten. Darunter Nahkampfwaffen, Gewehre und andere Dinge. Essen, Trinken und Schlafen muss man zudem auch.

Das Spiel steuert man aus der bekannten Hack & Slay Perspektive, also von oben schwebend über der Figur. Steuern könnt ihr euren Überlebenden aus einer isometrischen Perspektive, wie man sie aus Diablo und ähnlichen Hack’n’Slay-Titeln kennt. Wie in den Spielen üblich kämpft und schießt man sich durch Zombiehorden. Zwischendurch gibt es ein paar stärkere Gegner, aber das war es dann auch schon an großer spielerischer Abwechslung. Positiv zu erwähnen ist, dass How to Survive zur Absicherung Checkpoints nutzt. Stirbt man, fängt man am Checkpoint wieder an, muss aber die danach kommenden Monster erneut besiegen, was aber logisch erscheint. Zu diesem bekannt einfachen Gameplay gesellt sich dann noch ein paar Rollenspiel-Elemente, in denen man Feuer machen muss oder das Camp suchen. Ausrüstung herstellen und Fähigkeiten wählen gehören ebenfalls dazu. Das klingt spaßig und ist es am Anfang auch. Bis eben das letzte „Tutorial“ von Kovac, dem Autor des Buches How to Survve, gespielt ist. Danach ist man auf sich alleine gestellt und genau da hört das Spiel auf in Fahrt zu kommen und wird schnell eintönig. Die Zombies sind immer noch die selben, nur mehr und stärker, aber ansonsten gibt es nicht viel, was einen motiviert das Spiel weiter zu spielen.

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So ein Spiel ist eigentlich ideal für ein Coop-Spiel. Diesen Modus bietet das Spiel, allerdings nur lokal. Stimmt, im Internet-Zeitalter macht ein lokaler Modus mehr Sinn als ein Online-Modus. Die Steuerung funktioniert sehr gut und das Gamepad dient als Karte , also der typische Verwendungszweck für das Wii U Gamepad. Mit dem Touchscreen lassen sich weiterhin sehr gut Items verbinden und Fertigkeiten auswählen. Technisch ist das Spiel leider etwas enttäuschend. Die Auflösung im Spiel und auf dem Gamepad ist zu niedrig. Gesprochen wir nur in Englisch. Schade, eine synchronisierte Fassung wäre sicher cool gewesen.

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Fazit

How to Survive bietet im Moment beliebten Zombie-Genre nichts Neues. Sachen suchen, Zombies töten, Überleben – das alles ist schon da gewesen und leider auch besser verpackt. Die Story ist nicht der Rede wert und auch grafisch ist das Spiel kein Highlight.

Das Spiel wird schnell langweilig und alles was einen am Spiel fesselt (Kovac) wird zu schnell verheizt. Wer es mag stupide Zombies zu vermöbeln, der mag damit seine Freude haben. Mehr bietet das Spiel leider nicht.

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