Test: The Last of Us Remastered (PS4)

Ja, ich habe dem Spiel in meiner ersten Rezension Unrecht getan und man muss eine gewisse Hürde im Spiel überwinden, bis es spannend wird. Und genau diese Hürde habe ich überwunden und komme von dem Spiel nicht mehr los. Die Spannung steigt und der Gruselfaktor ist in manchen Situationen enorm. Für mich als Slender-Schisser eine absolut beängstigende Atmosphäre, die zu überzeugen versteht.

Was The Last of Us leider von Anfang nicht geschafft hat, war das Mitreißen. Wo ich damals jeden Uncharted.Titel verschlungen hatte, weil die Story und der Rest einfach gestimmt hat, wollte diese Story mir am Anfang nicht so recht passen. Sie gewinnt nur langsam an Geschwindigkeit und Spannung, doch nach einigen Stunden gibt es einen Punkt, an dem die Story auch mich in ihren Bann gezogen hat. Wie eine Achterbahn-Fahrt habe ich das Spiel und seine Story empfunden. Am Anfang ist da der wirklich tolle Einstieg, danach wird es etwas fad und ab einem gewissen Punkt reißt einen die Story mit und es geht von da an nur noch bergauf.

Dazu gesellen sich wirklich gruselige Situation, in denen ich mir fast in die Hose gemacht habe. So zum Beispiel im Hotel, dessen Keller überschwemmt und Strom ausgeschalten ist. Sobald man den Generator eingeschalten hat, hört man auch die Infizierten schreien und sich langsam nähern. Dennoch gibt es Spieltechnisch nicht viele Überraschungen. Entweder schleicht man durch die Gegend oder prügelt und ballert sich durch Infizierte oder Hunter (Nicht infizierte Menschen). Man kommt an den meisten Gegner durch schleichen vorbei, allerdings bedarf es an manchen Situation auch der stillen Exekution oder gar der frontalen Vernichtung der Gegner.Zwischendurch gibt es dann noch Bossgegner, die zwar viel aushalten, aber am Ende auch wie ein Baumfall gestürzt werden.

Durch all das ensteht vom Gameplay her eine Monotonie, die man aber schnell durch die wunderschönen Gegenden vergessen mag, wenn es auch hier und da kleine Grafikfehler hat und auch ab und zu mal herum spinnt, dass man das Spiel neu starten muss. So habe ich zum Beispiel am Anfang nach einer Gasse keinen Boden mehr gesehen oder Glassplitter die in der Luft fliegen. Das sticht natürlich sofort ins Auge. Das Spiel ist nicht perfekt, aber das ist nicht schlimm, da es hinsichtlich der Story und der Identifikation mit den Charaktern nach einer gewissen Stelle zu überzeugen weiß.

Mich nicht überzeugen konnte der Mutliplayer. Beim Multiplayer hatte ich durch Empfehlungen hohe Erwartungen. Allerdings konnten auch die nicht befriedigt werden. Es gibt drei Modi und man spielt jeweils zu viert gegen ein anderes Team, welches ebenfalls aus vier Mann besteht. Startet die Runde schleicht man auf den Maps umher und versucht die Gegner entweder laut oder leise zu töten. Als Neuling hat man natürlich noch nicht die dementsprechenden Waffen um hier auf schnelle Erfolge zu hoffen. Durch fehlende Erfolge lässt die Motivation sehr schnell nach. Auch das Prinzip gefiel mir jetzt nicht so. Da sind Mutliplayer-Runden ala Call of Duty weitaus knackiger. Je nach gewählten Modus respawnt man dann sofort wieder oder wartet auf das Rundenende. Danach geht das wieder von vorne los.

In Sachen Musikuntermalung hat man hier ganze Arbeit geleistet. Tolle ruhige Klänge, die einem das einsame und verlassene sehr gut vermitteln. Weiterhin sehr gut sind die grandiosen Umgebungssoundeffekte von Flora & Fauna, zudem die Sound-Effekte in Räumen oder gruseligen Momenten. Was mir beim akustischen nicht gefällt ist die deutsche Synchronisation. Wo Ellis Stimme noch recht passend klingt, ist die des Hauptcharakters leider nicht so passend. Auch andere Charaktere und Doppelbesetzungen überzeugten mich nicht.

lastofus

Fazit

Naughty Dog, you got me! Durch Filme wie „I am Legend“ kommt einem das Szenario bekannt vor und wer wollte noch nicht eine verlassen Stadt sein eigen Spielplatz nennen? .

Wer ein atmosphärisch packendes Abenteuer sucht, dessen Geschichte man eine Chance geben muss um nach wenigen Stunden gefesselt zu werden, kauft mit „The Last of Us“ kein verkehrtes Spiel.

Das Spiel ist nicht verkehrt, aber wer es frustriert oder gelangweilt in die Ecke gelegt hat, weil er gerade einmal eine Stunde gespielt hat, sollte das Spiel nochmal hervor kramen und dem Spiel eine Chance geben. Auch wenn die ersten zwei bis drei Stunden eine Qual sind, danach wird man doch belohnt und es fängt an einen zu fesseln.

11 Kommentare

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Was ist denn mit dir falsch? So eine schlechter Test, hast du das Spiel überhaupt gespielt? Das sind keine nicht mal Zombies. So unformiert sein tut doch weh.

Das ist leider kein Test sondern eine subjektive Meinung, von jemand der das Survival-Genre anscheinend nicht mag. Wenn wir schon dabei sind, jedes Spiel hat die gleiche Story. Gut gegen Böse, nur die Verpackung ist eine andere.

Ein Test ist immer die Meinung des Redakteurs. Nur weil ich nicht mit der Masse konform bin, ist das kein Grund es als „Kein Test“ zu bezeichnen. Es bleibt ein Test und zwar ganz genau MEIN TEST. Und der ist eben wie er ist.

Haha, ich denke mal du hast das Spiel nie gespielt! Oder du hast schlicht und einfach keine Ahnung von Games! Vom ersten bis zum letzten Satz steht in deinem Bericht nur falsches und Unsinn. Ich denke da ist Jemand frustriert über die vielen und berechtigten Preise und Lorberren die The Last of us bekommen hat. Aber es muss eben auch solche Menschen geben…

Frustriert über die vielen Preise? Liest du auch was Du schreibst?

Aber ich kann Kritik vertragen. Anscheinend können das die ganzen Sony Fanboys eher nicht. Oh Gott, das grossartige Last of Us wurde mal negativ rezensiert und bewertet. Ein Weltuntergang.

Ich habs gespielt und fand es super langweilig.

Genau das ist auch meine Meinung ! Alles auf PS is top vor allem wenn 1080p is?!?! Siehe killzone hahaha. Wen juckt die Meinung vieler, wenn sie nicht auf mich passt. Seh ich aus wie ein Lemming? Ich lasse mir auch nicht einen fremde Meinung aufdrücken. Ich hab schon so vieles in meinen 30jahren gespielt aber das ist die ratings nicht wert. Uncharted is eines meiner lieblingsgames, aber das hier ist es leider nicht geworden. Allerdings finde ich es besser als walking dead. Mein Freund liebt diese Serie, aber ich kann den overacting Hauptdarsteller nicht angugge da bekommen ich plaque. Auch wenn die ganze Welt diese Serie toll findet. Zombieland oder the crazies sind geile zombiefilme Punkt.

LG

Der Nichtlemming

Wow, ziemlich mutig. Ich kann es echt nicht verstehen, mir gefällt TLoU ziemlich gut. Die Atmospähre finde ich einfach Hammer. Und in Szenen wie zB: (Spoiler) die Beiden Begleiter sterben oder generell die Dialoge sind doch sehr fein, finde ich.

Na ja, jeder hat wohl seine Meinung. 🙂

Wie kann man etwas testen, obwohl man sich nicht mal intensiv damit befasst hat? Und damit meine ich nicht irgendwelche LPs von ominösen Spielern? Keine Trophäe im gesamten Spiel! Nicht mal die simplen, die man mit rund drei bis vier Stunden spielzeit knacken könnte. Ein Vorratsraubzug, ein Verhör-Spiel oder ne Runde Überlebende auf einer von den neuen Maps hätte dir auch ne Trophäe gebracht… Nirgends ist aber eine zu finden. Nein, so macht man keine professionellen Test bzw. subjektive Meinungen. Grad nicht auf einer Plattform wo es rein ums Testen geht. Möchte nicht wissen wieviele andere Tests hier auf der Seite nur mit einer Arschbacke „getestet“ wurden. Hauptsache verreißen ohne Fundament. Sehr traurig und sehr unprofessionell….

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