Test: Gigaset elements safety Starter Kit

My Home is my Castle. Und damit das so bleibt bieten die verschiedensten Firmen Produkte an um euer Zuhause noch sicherer zu machen. Darunter auch das Gigaset Elements Starter Paket.

Die Idee ist sehr gut, denn über eine App auf Eurem Smartphone verpasst ihr mit diesem Test keine Bewegung in eurem Reich. Die Installation sowie die Einrichtung gehen wirklich schnell. Man packt das Basis Set bestehend aus Basisstation, Türsensor, Bewegungssensor und Bedienungsanleitung aus bereitet die einzelnen Komponenten nach der Anleitung vor. Danach steckt ihr die Basisstation an den Router. Diese verbindet sich dann automatisch mit dem Internet. Ein LAN-Kabel liegt dem Set übrigens bei.

Die enthaltenen Systemkomponenten machen einen wertigen Eindruck und funktionieren sehr gut. Zu Anfang gab es direkt am Wochenende eine Störung. Allerdings funktionierte das System mit der App noch, lediglich wurde in der App angezeigt es gäbe eine Störung, obwohl dem nicht so war. Hinzu kamen die widersprüchlichen Aussagen zwischen Facebook-Seite und Support. Dem Support war der Fehler bekannt, auf Facebook sprach man von keinem Fehler. Hier sollte eine bessere Absprache zwischen den Organen folgen oder Störungen sollten direkt bekannt gegeben werden.

Die Apps und das Web-Interface sind ebenfalls sehr leicht zu verstehen. Natürlich gibt es noch genug Raum die Software zu verbessern. Einige Features in der App sind auch noch grau hinterlegt und eine Verfügbarkeit folgt. In der App sieht man genau was im Moment passiert. Geht jemand durch den Flur, bekommt man eine Meldung bzw sieht die Nachrichten in der Historie der App. Öffnet sich die Tür oder wird sie geschlossen sieht man das natürlich ebenfalls. Allerdings gibt es hier Unterschiede, denn wenn man weiß die Frau ist zuhause sind diese Nachrichten natürlich nicht so wichtig. Daher gibt es in den Einstellungen die App schärfer zu stellen, falls man wirklich mal im Urlaub ist. Dann bekommt man auch einen Alarm Ton, sobald jemand die Tür öffnet. Auch kann der Tür-Sensor unterscheiden ob jemand nur herein kommt oder ob jemand einbrechen will.

In diesen Screenshots seht ihr die App und die Historie der Ereignisse:

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Was allerdings klar fehlt ist ein Bild, denn bis die Polizei eintrifft ist der Spuk meist vorbei und dann fehlt ganz klar ein Bild der Einbrecher. Daher ist die Kamera wie ich finde elementar wichtig. Aber sie soll nachkommen und bald verfügbar sein. Dann ist es möglich auch zu sehen wer hier herein gekommen ist bzw. sich in den eigenen vier Wänden bewegt.

In diesem Video packe ich das System aus und zeige ich euch die Sensoren:

Betrachtet man also die relativ kurze Zeit, die sich dieses System im Markt befindet, ist das System durchaus schon gut durchdacht und macht einen stabilen Eindruck. Es handelt sich hierbei aber nicht um eine professionelle und autarke Alarmanlage. Durch die Anbdinung an den Router ist mit der Übertragung Schluss sobald es Störungen beim Anbieter gibt oder der Strom ausfällt oder der Einbrecher einfach nur Router oder gar Basis-Station vom Strom oder Router trennt. Daher wäre eine 3G Variante durchaus besser, damit dies eben nicht so schnell geschieht. Ebenfalls könnte man der Basis-Station auch einen Akku spendieren, damit eben bei Stromtrennung dennoch Daten übertragen werden können.

Etwas nervig: Packt man neue Geräte aus, ist man eigentlich schon gewohnt Updates zu machen. Doch hier benötigt jede Komponente sein eigenes Update und das dauert schon mal gut und gerne 15 Minuten pro Komponente. Die Updates installieren sich von selbst, hier ist kein Eingreifen notwendig.

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Fazit

Eins ist sicher: Es ist definitiv kein professionelles Alarm-System und es fehlen dem Ganzen noch ein paar Dinge, damit das System auch wirklich das gute Gefühl gibt, die Wohnung oder das Haus sei sicher. Wer ein Haus hat und seinen Router oder die Station gut verstecken kann, hat natürlich hier ein gutes System. In einer Wohnung in der es wenig Versteck-Möglichkeiten gibt, sichert das System das eigene Reich nur bedingt ab. Auch Diebe sind nicht dumm. Ohne Routerverbindung bekommt man keine Nachrichten mehr und wenn die Kamera kommt, hat man so auch kein Bild mehr.

Das Basis-Set kostet bei Amazon 160 Euro. Die einzelnen Sensoren haben unterschiedliche Preise. Fenster-Sensoren liegen bei knapp 40 pro Stück. Wenn jemand also mehrere Fenster absichern möchte ist das am Ende ein teures System. Auch eine Sirene kann nachgekauft werden, eine Kamera ist geplant.

Die Idee ist gut, das System bisher auch gut ausgereift, aber wirklich sicher fühle ich mich damit nicht. Zudem wird es am Ende sehr teuer für eine eher nicht professionelle Sicherheitsmöglichkeit.



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