Kritik: Die Biene Maja

In einer Familien-Preview durfte ich mir mit meinem Sohn den neuen Film „Die Biene Maja“ anschauen. Und ich als Jahrgang 1979 bin natürlich auch mit der alten Biene Maja aufgewachsen und möchte daher dem neusten Kinofilm diese Rezension schenken.

Wie bei vielen Dingen hat sich auch die Biene Maja verändert und natürlich gab es auch im Vorfeld der Serie schon die ein oder andere Kritik, die aber meist von alten Säcken wie mir kam. Aber eins ist klar und ich denke da stimmen mir viele zu: Man kann die Kinder von heute kaum noch mit den Serien von damals locken. Das waren Serien gemacht für eine andere Generation mit ganz anderen Möglichkeiten. Die Technik hat sich verändert und viele Serien stammen heute nur noch aus dem Computer. Und ich bin ehrlich: Ich selbst habe versucht mich mit den alten Serien wie He-Man, Bravestarr oder auch Saber Rider noch mal vor die Glotze zu kriegen, aber die Mission ist auch mir nicht gelungen. Heute wirken die Serien genauso teilweise blöde und uninteressant auf mich, wie es heute die Kids empfinden, wenn wir glauben auch sie könnten die alten Schinken toll finden. Aber dem ist meistens nicht so. Doch ich schweife ab.

Hier geht es um die neue „Biene Maja“, die schon im Vorfeld eine neue Serie spendiert bekommen hat. In der neuen Kino-Fassung liehen mehrere Prominente den Figuren ihre Stimmen: Sänger Jan Delay spricht Willi und das macht er leider nicht ganz so gut. Ich muss dazu sagen, dass man sich im Film neuer Stimmen bedient hat und selbst die Serien-Sprecher nicht genommen hat, die eindeutig besser sind als die Kinosprecher. Nina Hagen spricht die königliche Ratgeberin Gunilla, ihre Mutter Eva-Maria Hagen spricht die Bienenkönigin und Ninas Tochter Cosma Shiva Hagen spricht die Lehrerin Frau Kassandra. Alle drei erledigen einen sehr guten Job.

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Der Film begleitet Maja ab ihrer Geburt. Sie ist ab dem Zeitpunkt des schlüpfen aufgeweckt und frech und jeder merkt sofort, dass diese Biene etwas besonderes ist. Biene Maja ist anders und lässt sich nichts gefallen, wird dann aus dem Stock verbannt und erlebt ein für sie grosses Abenteuer. Und dieses Abenteuer lohnt sich für die Kleinen auf jeden Fall und dies merkt man auch. In meiner Vorstellung war es übrigens sehr voll und die Kinder hatten ihren hörbaren Spass und haben viele Figuren aus der Serie wieder erkannt. Flips Auftreten wurde gefeiert und es ist schön zu sehen, dass die Kinder von heute wenigstens noch die Figuren von damals zu schätzen wissen und ihre Freude daran haben.

Nicht so gut fand ich allerdings, dass jetzt Helene Fischer das Titel-Lied trällert. Es klingt einfach zu sehr nach Schnulzen-Schlager. Karel Gott hat es hier besser vorgemacht. Neben dem Lied liess auch die Qualität etwas zu wünschen übrig. Man merkt, dass der Trailer enorm aufgehübscht wurde. Das Endprodukt war nicht ganz so schön. Aber den Kindern hat es dennoch Spaß gemacht und das ist bei so einer Vorstellung die Hauptsache. Oder würdet ihr euch alleine diesen Film anschauen? Ich glaube nicht.

Fazit

Die Biene Maja ist ein toller Kinderfilm. Der Film ist absolut süss gemacht und erkennbar am Spass meines Sohnes kann ich diesen Film für Familien empfehlen.

Die Botschaft des Filmes ist übrigens, dass man offen gegenüber anderen sein soll und diese Botschaft wird in diesem honigsüssen Film sehr gut vermittelt.

 

1 Kommentar

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Ich habe hier auch noch 2 Karten rum liegen, nach dieser Bewertung bin ich doch nun sehr Interessiert an diesen Film und werde Ihn auch wahrscheinlich mit meinen Kids angugen.
Danke dir für diesen Test so macht es uns doch etwas einfacher sich den Film anzuschauen.
Mach weiter so.

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