Test: Tefal GC702D Optigrill

Ich wollte mir schon einmal in der Vergangenheit einen Kontaktgrill kaufen. Habe ich doch immer von den guten Ergebnissen gehört. Doch abgeschreckt hat mich immer der hohe Preis eines guten Gerätes. Und einen billigen Grill wollte ich mir nicht kaufen. Und ist das Resultat wirklich so gut wie alle sagen? Aus diesem Grund war ich vor dem Produkttest zunächst skeptisch gegenüber diesem Gerät eingestellt. Ob die Fleischstücke wirklich so aussehen wie auf den tollen Produktbildern? Und kann ein Gerät mir wirklich durch Lichter und Geräusche klar machen, dass das Fleisch jetzt perfekt ist!?

Diese Antworten bekommt man nur in der Praxis. Und mit viel Glück durfte ich einen dieser Kontaktgrills testen und bekam so direkt das beste Gerät laut Amazon Bewertung: den Tefal OptiGrill. Über den Markennamen selbst braucht man nicht viel sagen. Tefal ist denke für qualitativ, gute Küchengeräte bekannt. Dafür hat das Gerät aber auch seinen Preis. Mit knapp 200 Euro ist das Gerät nicht gerade günstig und für jeden erschwinglich. Aber wenn es sich lohnt und perfekte Grillergebnisse liefert, sollte das ja nicht das Problem sein sich den Kontaktgrill irgendwann leisten zu wollen.

Der Karton machte schon mal einen sehr guten Eindruck. Auch hier viele Fotos von leckeren Würstchen und Fleisch, die einem das Wasser im Munde zusammenlaufen lassen. Ausgepackt machte das Gerät einen sehr hochwertigen Eindruck. Aber ob meine Ergebnisse aussehen würden, wie die auf den Fotos, habe ich beim Anblick des Gerätes immer noch nicht glauben können. So wirkt das Gerät sehr wuchtig, aber durch seine silberne Oberfläche mit Tefal-Logo hochwertig. Die Lampe erinnerte mich an diese Living Colors Lampen. Im Lieferumfang waren diverse Kärtchen und Anleitungen, die zur Orientierung des Garzustandes dienen sollen. Auch dabei ist ein Kochbuch, welches einige Rezepte mit dem Grill vorstellt.

In dem folgenden Video könnt ihr sehen wie ich das Gerät auspacke:

Die Handhabung des Gerätes in der Praxis ist denkbar einfach: Stecker rein, Betriebsmodus an, gewünschtes Fleischsymbol wählen, Startsensor betätigen, abwarten bis es einmal piept, Deckel hoch, Fleisch drauf, Deckel runter, die sich verändernde Farbanzeige hin und wieder beobachten (aber auch hier hilft ein Piepton), bis sie die persönlich gewünschte Garstufe anzeigt (hellgelb bis tiefrot) erreicht hat. Dann Deckel hoch, Fleisch runter nehmen, Gerät ausschalten, essen.

Das ist klingt relativ einfach und das Grillresulat ist überraschend gut. Dafür bietet das Gerät auch reichlich Platz auf seiner 600 cm² antihaftbeschichteten Grillfläche. In meinem ersten eigenen, ungefilmten Testlauf habe ich diverse Fleischstücke gegrillt. Darunter Putenfleisch, kleine Würstchen und Toast. Die Resultate habe ich euch in diesen Fotos festgehalten. Aber Vorsicht – es sieht lecker aus und macht wirklich Lust auf mehr:

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„Mehr“ ist auch ein gutes Stichwort, denn das Gerät macht Spass. Lästiges an der Pfanne stehen fällt komplett weg. Und so perfekt wie die Resultate sind, bekomme ich sie mit der Pfanne nicht hin. Ich habe nicht so viel Fleisch in letzte Zeit, wie in den letzten Tagen gegessen. Man sucht automatisch immer weitere Möglichkeiten das Gerät auszutesten.

In meinem zweiten Video seht ihr wie das Gerät funktioniert und was man damit noch machen kann:

Die Grenzen des Gerätes habt ihr nun gesehen. Grosse Würstchen und unebene Nuggets gelingen nicht wirklich. Zudem haben die grossen Würstchen eine knappe Stunde gedauert. Man sollte also vorher grosszügig planen oder einfach die Pfanne herausholen. Das geht wesentlich schneller und auch das Ergebnis sieht hier sicher besser aus.

Kleiner Tipp hinsichtlich des schnell ausgetrockneten Fleisches: Die beiden Grillplatten mit etwas Fett/Öl einreiben. Aber wirklich ganz wenig. Das funktioniert wirklich sehr gut.

Und keine Sorge, wenn ihr vergesst das Gerät auszuschalten. Dieses verfügt über eine Auto-Off Funktion ohne Aktion. Die greift 10 Min nach dem Einschalten, nach 30 Min in der Aufheizphase, nach 10 Min in der Aufheizphase und nach 3 Min in der Grillphase bei offenen Grill. Passiert in diesen Phasen nach der Zeit also nichts schaltet sich das Gerät automatisch ab.

Nach dem Einsatz ist das Gerät sehr leicht zu reinigen. Einfach die Platten aus gebürstetem Edelstahl mittels einem Knopf nach dem abkühlen abnehmen und in die Spülmaschine legen. Vorher aber vielleicht grobes entfernen. Ansonsten ist die Reinigung in der Spülmaschine absolut einfach. Das Gerät sieht danach wieder wie neu aus.

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Fazit

Der Teal OptiGrill macht durchaus Spaß. Noch nie habe ich so viel Fleisch wie in der letzten Woche gegessen. Das Gerät nimmt einem das lästige an der Pfanne stehen bei bestimmmten Dingen ab. Die Ergebnisse können sich bis auf ein paar Ausnahmen wirklich sehen lassen. Das Fleisch war immer wie auf der Lampe angezeigt perfekt durch. Die Wartezeit bei grossen Würstchen empfinde ich als viel zu lang. Hier empfehle ich weiterhin die Pfanne. Auch bei unebenen Nuggets sollte man das Gerät am besten gar nicht erst bemühen.

Der Preis von knapp 200 Euro erscheint mir trotz meiner Zufriedenheit als etwas zu hoch. Mir fehlen allerdings Vergleichsprodukte. Im Fazit gebe ich daher zufriedene 4,5 Sterne.

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