Test: LG L Fino

Kleiner Name, kleiner Preis – das ist das LG L Fino. Dass LG seine Hausaufgaben gemacht hat, bewiesen sie bereits mit dem Nexus. Dort bekam man auch für den kleinen Geldbeutel ein gutes Smartphone. Und auch hier soll das nicht anders sein.

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Die Technik

Das LG L Fino hat einen 1.900-mAh-Akku, einen 1,2-GHz-Quad-Core-Prozessor, ein 11,4cm- (4,5 Zoll-) IPS-Display mit einer Auflösung von 1920 x 1080 Pixel und eine 8-Megapixel-Kamera. Der Arbeitsspeicher beträgt 1 GB und beim internen Speicher bekommt man zwar lediglich 4 GB, kann diesen aber mit einer microSD-Karte aufrüsten. Zudem hat das Smartphone seinen einzigen Knopf auf der Rückseite. Auch an Sensoren bietet das Smartphone alles was man benötigt: Annäherungssensor, Digitaler Kompass (Gyroskop), Lagesensor und Lichtsensor sind ebenfalls an Board.

Auf dem Gerät ist das Android-4.4-Betriebssystem mit einer LG-UI-Benutzeroberfläche. Das Smartphone gibt es in vier Farben – wahlweise in Weiß, Schwarz, Rot oder Grün.

In Sachen Kommunikation hat das Smartphone Bluetooth, WLAN, GPS und UMTS-Dualband (900/2.100 MHz) sowie GSM-Quadband (850/900/1.800/1.900 MHz). LTE Ist nicht mit an Board.

Das alles klingt auf dem Papier natürlich sehr gut. Und für die 130 Euro bekommt man auch ein wirklich nicht schlecht verarbeitetes Handy. Auch in der Hand liegt es wirklich sehr gut. Mit dem Knopf auf der Rückseite bin ich direkt warm geworden. Die weiteren Button findet man auf dem Display in Form von Softkeys, die man sogar bei der Einrichtung des Handys farblich anpassen kann.

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Die Kamera

Wie üblich habe ich auch mit diesem Smartphone ein Video und ein paar Fotos gemacht. Bei Videos ist die maximale Auflösung 800×480 Pixel. Das heisst HD Videos kann das Smartphone leider nicht filmen. Der Ton ist in Ordnung, das Bild gemessen der Auflösung für grössere Projekte nicht geeignet. Für das verschicken von Videos über soziale Netzwerke völlig ausreichend.

Die Fotos hingegen können sich in dieser Preisklasse wirklich sehen lassen. Die 8 Megapixel Kamera macht wirklich sehr gute und farbenfrohe Fotos. Wie üblich sehr ihr hier die Fotos unverändert:

19700102_000336 19700102_000340 19700102_000353 19700102_000444 19700102_000501

Ihr seht die Qualität der Fotos ist völlig ausreichend. In dieser Preisklasse absolut top, wenn ich auch die Auflösung beim filmen etwas zu niedrig finde. Die Möglichkeit in HD zu filmen hätte das Angebot durchaus abgerundet.

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In der Praxis

Wie bereits ist auf dem LG L Fino das Android-4.4-Betriebssystem mit einer LG-UI-Benutzeroberfläche. Dieses Android sieht optisch sehr witzig aus und funktioniert sehr gut. Kein ruckeln beim wischen mit dem Finger. Auch gut gelöst sind die individuellen Freischaltungen des Smartphones via „Knockcode“. Hierbei handelt es sich um ein Tippmuster, womit man sein Smartphone freischalten, aber auch schliessen kann. Die bei vielen gehassten vorinstallierten Apps halten sich in Grenzen.

Telefonieren klappt dank der guten Sprachqualität sehr gut. Hintergrundgeräusche werden allerdings nicht gefiltert – hier hört man wirklich alles. Die Lautsprecher-Funktion klingt etwas blechern. Bei Musik ist die Lautstärke und der Klang aber in Ordnung, klingen manchmal aber etwas blechern. Der Kopfhörer-Anschluss macht das ganze aber wieder wett.

Auch Spieler machen mit diesem Smartphone in dieser Preisklassen nichts falsch. Viele Spiele laufen einwandfrei, selbst Spiele wie Dead Trigger 2 oder Asphalt 8 laufen sehr gut auf dem LG L Fino.

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Fazit

In der Preisklasse um 100 Euro macht man mi tdem LG L Fino wenig falsch und bekommt ein solides Smartphone. Auch Einsteiger werden mit diesem Smartphone ihre Freude haben. Das Smartphone liegt gut in der Hand, der Knopf auf der Rückseite ist eine nette Idee und die Verarbeitung ist ebenfalls in Ordnung.

Die Bedienung funktioniert sehr gut, was an dem guten Touchscreen und der gelungenen Software liegt. Die Leistung stimmt und das Gerät bleibt überwiegend kühl. Fotos gelingen, Videos sind ausreichend für soziale Netzwerke und Whatsapp.

Für aktuell 130 Euro bekommt man ein echt nettes Smartphone.

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