New York Woche: Ankunft und Tag 1

Ich bin endlich in New York und habe bereits am ersten Tag so viel gesehen wie manche an mehreren Tagen gesehen haben. Aber eigentlich wäre ich gar nicht hier, denn das Flugzeug wäre fast abgestürzt. Okay, ich neige zur Übertreibung und es hat durch die Unwetter gewackelt. Aber es war schon nicht ohne. Mein netter Mitreisende hatte dann auch nichts anderes zu tun als meine Panik zu filmen.

Zudem sind die Sitzabstände bei Air Berlin so gering dass langes sitzen zur Qual wurde und schlafen gar nicht möglich war. Das Essen war grauenhaft und nach dem ersten Essen hatte ich schon Durchfall, was dank meiner Lopedium Akut im Gepäck nur behoben werden konnte. Auf das zweite Essen habe ich dann verzichtet. Die Filme an Board kannte ich alle bereits, die Serien bis auf Modern Family waren uninteressant. Man kann also sagen: Nein, ich habe keinen Bock auf einen RückFLUG, aber es geht ja nicht anders.

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Das Hotel

Nach dem Flug haben wir uns dann ein Taxi gegönnt. New York ist gar nicht ohne Taxis denkbar. Die gelben Cabs gehören einfach dazu und die Autos boten zwar nicht den selben Komfort wie unsere Mercedes Taxen in Deutschland, aber es gab hinten einen Monitor mit dem Fernsehprogramm und Zusatzinformationen. Auch war der Fahrer sehr schnell unterwegs und man schenkt sich auf der Strasse hier echt nichts. Überall drängelte er sich durch und wir waren recht schnell am Hotel Candlewood Suites.

Das Personal empfing uns freundlich und der Fahrstuhl brachte uns in die 22. Etage, wo unser Zimmer ist. Das das Hotel in die Jahre gekommen ist merkte man an der Einrichtung, aber es war sauber. Wir haben eine Küche, ein riesen Bett, Fernseher, DVD-Player, Badewanne, Dusche und kostenfreies, schnelles WLAN. Was braucht man mehr? Also ich kann das Candlewood Suites auf jeden Fall weiter empfehlen. Für den Preis, den HLX hier seinen Kunden samt Flügen macht, begeht man definitiv keinen Fehler.

Super Netz trotz Prepaid

Am Flughafen haben wir übrigens direkt unsere vom SimlyStore.com erhaltenen Sim-Karten eingelegt und hatten direkt Netz. Im Hotel mussten wir dann noch mit Hilfe des kostenfreien WLAN das Profil für das mobile Daten-Netz herunterladen. Danach hatte ich konstant LTE in New York. Ein Datenvolumen von 1000 MB mit LTE ist natürlich echt geil. Das Internet ist auch wirklich rasend schnell. Hier kann sich Deutschland definitiv eine Scheibe abschneiden, denn bei uns kostet LTE extra und das nicht zu knapp.

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Teures Pflaster

Da unser Hotel sehr gut gelegen war, hatten wir natürlich alles in Reichweite. Den Time Square (5 Minuten Hotel), Toys R Us und einen MC Donalds haben wir uns dann als kleine erste Tour auch direkt am ersten Abend noch genehmigt. Und man mag es kaum glauben: beim MC Donalds in USA hier schmeckt nicht alles gleich wie in Deutschland. Die Pommes waren brauner, die Cola schmeckte anders und auch der Käse ist ein anderer. Soviel zum ersten Abend.

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Am heutigen Tag haben wir uns recht in der Früh das Empire State Building angeschaut, dessen Besuch auf der Plattform im 86. Stockwerk 29 US-Dollar gekostet hat. Für das 102. Stockwerk wären es sogar 17 US-Dollar mehr gewesen. Touristen-Anschwatzer versuchen euch sogar abzufangen und drehen euch noch teure Tickets für das Empire State Building an. Hier liegen Tickets bei 49 US-Dollar und mehr. Dort daher niemals kaufen. Gegessen haben wir in einem Eck-Diner. Ich habe Pancakes gegessen, die echt lecker waren. Dazu gab es Speck. Seltsame Kombi, aber es war dennoch sehr lecker.

Danach haben wir uns einige Stores angeschaut, nochmal den Time Square besucht und den Central Park besucht, in dem einem zutrauliche amerikanische Eichhörnchen aus der Hand fressen.

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Weiterhin haben wir das Hotel aus „Kevin allein in New York“ gesehen, den Trump Tower, Tiffany, den Nintendo World Store (sehr enttäuschen da keine, coolen exklusiven Sachen), den Disney Store, den Apple Store Soho und andere bekannte Gebäude. Madam Tussauds wollten wir auch, aber der Eintritt kostete dort mehr als 30 Dollar pro Person. Auch das Musem of Modern Art war uns mit 25 US-Dollar leider zu teuer. So sehr interessierte uns dann die Kunst doch nicht.

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Mittlerweile machen wir auch nur noch Gags über jene 30 US-Dollar, die hier fast alles an Eintritt kostet. Wir denken sogar darüber nach einen 30 US-Dollar store gemäss dem Vorbild der 99 Cent Shops zu eröffnen, in dem dann alles 30 US-Dollar kostet. Sollte Touristen ja nicht stören, denn das sind sie ja gewohnt.

Hätte, Hätte, Hätte

Was uns heute Abend im Hotel dann beim surfen im Internet zum nachdenken bewogen hat: Wir hätten den New York Pass kaufen sollen. Dieser Pass hätte uns eine Menge Geld gespart, da er zu vielen Attraktionen kostenlosen Eintritt gewährt. So hätten wir uns das Geld für das Empire State Building sparen können. Immerhin wie bereits erwähnt 29 US-Dollar.

Und hätten wir uns vorher mit den Tricks der Anschwatzer befasst, hätten wir uns das Gespräch mit dem penetranten Möchtegern Rapper um seine erst angeblich kostenfreie CD gespart, bei der uns dann doch 10 US-Dollar als „Spende“ abgeschwatzt hat. Das Gespräch war so verworren und er wurde am Ende auch so aggressiv, dass wir froh waren als wir ihn los geworden. Daher mein Ratschlag: Berührt eine solche scheinbar kostenlose CD nicht mal. Sobald ihr diese in euren Händen habt, habt ihr nahezu verloren. Aber auch sonst werdet ihr überall angequatscht. Sei es von Club Promotern, Bus Touren Betreiber und anderen Touristen-Fänger, die nur eines wollen: euer Geld.

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Fazit

Bereits in 24 Stunden in New York und viel gesehen, aber auch viel bezahlt. 130 US-Dollar haben wir bereits inklusive Taxi ausgegeben. Alles ist so teuer in New York. Auch normale Einkäufe sind je nach Zahlungsart recht teuer. In den Shops heisst es dann „Debit or Credit“ und wenn man „Cash“ antwortet ist es sogar etwas preiswerter. Zudem sind alle Preise exklusive Steuern. Die werden erst an der Kasse drauf gerechnet und geleistet.

Dennoch ist alles irgendwie zu verkraften, denn mal ehrlich: Wie oft fliegt man schon nach New York. Ich denke seltener bis hinzu einmal im Leben und da kann man dann auch mal 29 US-Dollar für das Empire State Building bezahlen. Und wenn man nochmal New York besuchen kommt, hat man gelernt und kann sich den zweiten Besuch günstiger und sicherer gestalten. Da ärgern mich die 10 US-Dollar für die Möchtegern-Rapper mehr als alles andere.

Ich bin auf jeden Fall gespannt was uns morgen in dieser grossen Stadt erwartet.

Die New York Woche wurde dank HLX.com ermöglicht – besucht die Webseite mal. Dort findet ihr richtig gute Reiseangebote, wie auch mein New York Angebot inklusive Hotel und Flug.

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