New York Woche: Tag 4 und kurz in China gewesen

Der Morgen fing gut an, als ich mich mit BASE herum schlagen musste. BASE hat nämlich die tolle Idee Neukunden eine Auslandssperre zu verpassen. Wer also nach Abschluss innerhalb der ersten 3 bis 6 Monate reisen möchte kann das eigentlich vergessen, auch wenn er beispielsweise eine EU Flat bucht. Denn im Ausland heisst es dann „Kein Netz“ und man steht da und kann nicht mal seine SMS checken. Zwar habe ich hier eine Karte vom SimlyStore.com bekommen, aber man will ja auch mal seine eigenen Nachrichten checken. Das ist leider nicht möglich. Das Problem ist aber laut Google bekannt und ärgert viele Kunden. Der Grund ist eher ein anderer: E-Plus will Roaming-Gebühren sparen und gibt Neukunden erstmal eine Sperre. Wenn man das hochrechnet spart E-Plus an vielen Neukunden eine Menge Geld. Später werden die Kunden dann von der Leine gelassen.  Aber die Unfähigkeit anderer soll mir nicht den Tag vermiesen. Auf ins Stadt-Getümmel.

nyt

Brooklyn Bridge und Chinatown

Heute haben wir uns ein bisschen etwas vorgenommen. Zum einen sind wir mit dem Subway runter nach Downtown gefahren haben dort einen sehr grossen und bekannten Videospiel-Laden besucht. Dieser hatte wirklich alles und ich meine alles. Jegliche Art von Konsolen, signierte Geräte, Sonder-Edition, japanische Spiele usw usw. Ein riesiger Laden, den ihr auch in meinem Video sehen werdet. In selber Strasse wie der Laden wurde übrigens auch eine Serie mit dem Namen „Difficult People“ gedreht für Hulu. So konnten wir mal hautnah sehen wie eine Autofahrt-Szene gedreht wurde und auch einen Schauspieler von nahem betrachten. Danach ging es nach Chinatown und zur Brooklyn Bridge. Beides habe ich mir durch Film und Fernsehen anders vorgestellt. Die Brücke grösser und Chinatown mehr nach China. Im Film und Fernsehen sieht eben alles doch anders aus. Little Italy haben wir uns dann gespart und sind direkt ins Hotel gefahren. Vorher haben wir aber noch eine Pizza gegessen – bei einem Dollar pro Slice (Stück) kann man nicht widerstehen. Geschmeckt hat sie zudem auch noch.

nyt

Überraschung

Im Hotel machten wir dann eine kurze Pause. Beim Mail checken dann die Überraschung von der E-Plus Pressestelle, der ich noch vor unserem Trip gemailt habe:

auf Wunsch unserer Pressestelle beantworten wir Ihre Nachricht. Die bei der Vertragsaktivierung gesetzten Roamingsperren haben wir gelöscht. Ein Telefonieren sollte Ihnen nun uneingeschränkt möglich sein. Für Ihren Aufenthalt in den USA wünschen wir Ihnen viel Erfolg.

Aha, es geht doch! Muss man also erst die Pressestelle anschreiben bevor man etwas erreicht. Brachte mir aber in dem Moment noch nichts, da mein iPhone ja herum gesponnen hat und ich erneut den Apple Chat bemühen musste und danach nochmal einen Termin im Apple Store Grand Central bekommen habe. Das war dann auch unser erstes Ziel nach der Mittagspause und dort hat man mein iPhone gescannt und nix feststellen können. Zuhause sollte ich es nochmal probieren.

Beim Besuch im Store ist dann was witziges am Tisch passiert. Jemand war noch per Facebook auf dem Macbook an dem ich gesessen habe eingeloggt und so konnte ich eine Statusmeldung auf dessen Account veröffentlichen, dass man vergessen hat sich auszuloggen. Das war witzig, wurde aber noch witziger durch die Tatsache, dass der Account der Vizepräsidentin von JP Morgan Chase gehört.

nyt

It’s Shopping Time

Danach sind wir nur noch shoppen und schlendern gewesen und habe einen riesigen Comic-Laden Namens Midtown Comics besucht. Viele Comics, Figuren und Klamotten auf zwei Etagen – der absolute Wahnsinn. Danach waren wir mal wieder beim Toys R Us am Time Square und ich habe noch ein paar Souvenirs für meine Frau gekauft und mir danach in einem Klamotten-Laden eine Lederjacke von Levis im Wert von 90 statt 180 US-Dollar gegönnt. Ein absolutes Top Andenken, denn Kleinkram staubt ein und so habe ich mir am Ende was ganz besonderes gegönnt. Zum Schluss ging es noch in unseren Lieblings-Laden der Woche (Ironie) und zwar zu DUANEreade, wo mal eine Tafel Schokolade drei Dollar und ein Getränke ebenfalls 3 Dollar kostet, sowie Gummibärchen (Happy Cola von Haribo) 1,99 US-Dollar – alles exklusive Steuern natürlich. In diesem Laden haben wir die Woche hauptsächlich abends immer eingekauft – gibt ja nichts günstigeres.

nyt

Fazit

Ich gebe zu, dass ich etwas traurig bin New York verlassen zu müssen. Eine Stadt absolut nach meinem Geschmack. Ich fange an mich in diese Stadt zu verlieben und merke eine Veränderung. Ich sehe zudem einiges mit anderen Augen und meine Denkweise über die Amerikaner bedarf eines Updates. Sie mögen es zwar gross und immer einen ticken mehr, aber es ist ein Land mit Schwächen und Stärken und ganz wunderbaren Menschen. Wir haben nicht einmal eine negative Erfahrung machen müssen. Alle waren immer freundlich und hilfsbereit.

Auch sehe ich unsere Preise in Deutschland mit anderen Augen. In New York ist alles doch sehr teuer, weitaus teurer als in Deutschland. Eine Banane kostet hier 50 Cent – EINE BANANE wohl gemerkt. Und auch alles andere ist sehr teuer in New York. Eigentlich lernt man hier die deutschen Preise doch sehr zu schätzen.

Die New York Woche wurde dank HLX.com ermöglicht – besucht die Webseite mal. Dort findet ihr richtig gute Reiseangebote, wie auch mein New York Angebot inklusive Hotel und Flug.

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