Test: Netgear AC3200 Nighthawk X6 Triband-WLAN-Router

Als ich den Netgear AC3200 Nighthawk X6 Triband-WLAN-Router bekam, habe ich bei der Verpackung erstmal geschluckt. Ein riesiger Karton und darin ein Router, welcher aussieht wie ein Insekt, dass auf seinem Rücken liegt. Gleich sechs Antennen ragen aus dem Gerät und sorgen für ein WLAN der Spitzenklasse. Was man aber gleich dazu sagen muss: Es ist kein Modem eingebaut, sprich einen Router braucht ihr weiterhin mit Modem. An diesen könnt ihr dann den Router von Netgear anschliessen. Warum Netgear nicht auf Router mit Modem setzt ist für mich weiterhin ein Rätsel.

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Lieferumfang und Hardware

Wie bereits erwähnt wird das Gerät in einer grossen und hochwertigen Verpackung geliefert und beinhaltet neben dem Router, 6 Antennen (schon am Router angebaut), ein Netzwerkkabel, ein Netzteil und eine mehrsprachige Kurzanleitung.

Im Router selbst werkelt ein Dual-Core-Prozessor mit 1 GHz mit 128 MB Flash Speicher und 256 MB RAM. Die kombinierte WLAN-Geschwindigkeit geht bis zu 3,2 GBit/s. Dank drei WLAN-Bändern und Smart Connect-Technologie kann man ein WLAN Netz mit 600 MBit/s und 2,4 GHz – 256QAM und zwei Netze mit 1300 MBit/s und 5 GHz aufbauen. Die Smart Connect Technologie wählt dabei eigenständig die schnellste WLAN-Verbindung für jedes Gerät aus. Weiterhin besitzt der Router zwei USB-Ports – ein USB 3.0- und ein USB 2.0-Port – und fünf 10/100/1000-Gigabit-Netzwerk-Ports (1 WAN und 4 LAN).

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Einfach Installation

Die Installation gestaltet sich eigentlich relativ einfach. Entweder man nutzt die Anleitung oder aber das Installationsvideo, welches man über einen QR-Code aufrufen kann. Die Installation ist aber sehr einfach die Anleitung reicht eigentlich aus. Einfach den Router an euer Modem anschliessen und dann über den Browser einrichten.

Über den Browser wird Netgear Genie downgeloadet. Netgear Genie wird für die vielen zusätzlichen Einstellungen und Netzwerkverwaltung genutzt und ist auch als App erhältlich.

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WLAN Empfang vom feinsten

Der Router richtet sich nicht nur an Zocker, sondern auch an Personen mit Häusern oder Wohnungen, denn egal wo ihr euch befindet: die WLAN Reichweite ist enorm und weitestgehend stabil. Dafür sorgen sechs Antennen die man nicht nur aufklappen, sondern auch in alle Richtungen drehen kann.

Sein Gerät verbindet man entweder über die WPS Taste oder klassisch mit dem WLAN-Passwort. Da ich überwiegend Apple Geräte besitze haben die sich alle mit dem 5GHz-WLAN verbunden und konnte die volle Möglichkeit der Geschwindigkeiten geniessen. Auf meinem Macbook wurde ein exzellentes WLAN angezeigt mit einer möglichen Geschwindigkeit von 1.300 Mbit/s. Zum Vergleich: Selbe Geschwindigkeit wurde mir bei meiner Fritz!Box 7490 ebenfalls angezeigt, aber das WLAN Signal lediglich als „Good“ angezeigt. Durch das Wechseln der Räume mit meinem Macbook wurde das WLAN dann aber auch irgendwann nur noch als „Good“ angezeigt, aber selbst im Garten vor dem Haus war noch surfen und Videos gucken problemlos möglich.

Durch die USB Anschlüsse kann man auch eine Festplatte oder Drucker an den Router anschliessen. Eine Festplatte habe ich testweise angeschlossen und konnte ohne Probleme Inhalte wiedergeben. Auch das ging recht flott und ohne grosse Verzögerungen oder Aussetzer.

Netgear Genie als genialer Helfer

Mit Netgear Genie kann man nicht nur den Router einstellen, sondern auch während des Betriebes zahlreiche Einstellungen vorgenommen werden. Auch eine Kindersicherung kann eingestellt werden. Damit kann man nicht auf schmutzige oder gefährliche Seiten zugreifen bzw surfen. Zudem kann man das ganze Netzwerk verwalten, Ports freigeben und die Einstellungen für ReadyShare und AirPrint vornehmen.

Auch eine tolle Funktion: die LED Lichter können ausgeschaltet werden. Wenn das Gerät also bei euch im Wohnzimmer oder Schlafzimmer stehen muss, dann hat man wenigstens so Ruhe vor den Lichtern.

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Fazit

Hat euch euer Internet-Anbieter mit einem schlechten Router ausgerüstet, sollte man sich die Anschaffung dieses Gerätes echt überlegen. Der WLAN Empfang hat eine enorme Reichweite. Für den reibungslosen Betrieb sorgt wirklich gute Hard- aber auch Software.

Die Einrichtung ist einfach und der Preis bei diesem Unfang und dieser Technik absolut angemessen. Der Router ist ideal für Gamer und Freunde von Streaming-Diensten wie Netflix, Deezer und Co.

Einzig ein Modem fehlt, denn manchmal macht Router an Router keinen Sinn. Besonders nicht wenn man schon ein Flagschiff wie die Fritz!Box 7490 besitzt.

NETGEAR_Markenbotschafter_ButtonDa ich durch diverse Tests von Netgear-Produkten in das Markenbotschafterprogramm aufgenommen wurde, hat Netgear auch dieses Gerät freundlicherweise für einen objektiven Test zur Verfügung gestellt.

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3 Comments

  • Router hinter Router ist unschön, darum lass ich mir vom Provider ein Modem und nicht deren Router geben imf schliesse dahinter meine Firewall, AP etc an. Das schöne daran, ein Providerwechsel hat keinen Einfluss auf mein Netz und es hat kein Dritter Zugriff auf meinen Sicherheitsperimeter.

    • Welche Provider geben denn noch Modem-Only Geräte? Das sind sicher sehr wenig.

      Bei der Telekom habe ich komplett verzichtet auf ein Endgerät. Dadurch gab es zum eine nette Gutschrift und zum anderen bekam ich die 7490 von AVM, dessen Test noch bald folgt.

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