Test: Cat 2Droid

Nachdem ich mit den Jungs von den Scooterhelden das 1Droid getestet habe, musste sich natürlich auch das neue 2Droid einem Test stellen.

Ausgepackt

In dem Karton befindet sich nicht wirklich viel. Zum einen natürlich das Fahrgerät an sich. Weiterhin ein Netzteil und eine Anleitung. Und auch hier sagen Bilder mehr als Worte und daher haben wir das auspacken, aber auch das probe fahren gefilmt:

Hohe Erfolgsskurve

Wo ich beim 1Droid auch nach zwei Tagen verzweifelt bin, sind die Erfolge bei dem 2Droid direkt von Anfang vorhanden. Man beherrscht das Gerät innerhalb einer halben Stunde und kann damit umher fahren. Aber Vorsicht: Fühlt euch nicht zu sicher auf dem Gerät. Kleinste Steine verursachen schon, dass die Räder blockieren und man nach hinten auf den Hintern fällt. Das wirklich sichere fahren hat man erst nach ein paar Tagen drauf. Dann traut man sich auch mal über eine Wiese zu fahren, wobei die kleinen Räder leider überhaupt nicht für das Gelände ausgelegt sind. Mit diesem Gerät könnt ihr lediglich auf einer ebenen Strasse oder Wegen fahren. Wenn man allerdings fährt macht es eine Menge Spass.

Das Gerät schafft laut Hersteller knapp 20 Kilometer Reichweite und eine Höchstgeschwindigkeit je nach Gewicht von bis zu 15 kmH. Das klingt jetzt nicht schnell, fühlt sich aber auf dem Gerät dann doch zügiger an als gedacht.

Nach einigen Wochen kann ich daher sagen, dass das Gerät echt Laune macht und ich weiter empfehlen kann. Allerdings ist der Preis viel zu hoch, aber dazu gleich mehr.

Qualität in Ordnung

Auf der Rückseite des 2Droid ist ein On/Off Schalter. Ebenfalls die Ladebuchse und zwei Blinker bzw blaue Lichter, damit man im Dunkeln gesehen wird. Man kann auf dem 2Droid fahren wie man möchte. Entweder man nutzt die Lampen vorne oder hinten – das ist völlig egal. Als Scheinwerfer in der Dunkelheit sind sie allerdings nicht geeignet und auch nicht gedacht.

Qualitativ ist das Gerät ganz gut verarbeitet. Allerdings hätte Cat hier Bumper beilegen sollen, wie sie von den Scooterhelden verkauft werden. Im Einkauf kosten diese sicherlich wenige Euros (wenn überhaupt). Denn wenn man hinfällt und das Gerät dreht sich um sich selbst sieht der Lack bereits nach dem ersten Fall grausam aus. Die Bumper schützen daher das Aussehen des 2Droid.

Für den Transport des Gerätes bietet CAT selbst keine Taschen oder ähnliches an. Wo man das 1Droid am Griff einfach tragen konnte, ist das beim 2Droid schon schwieriger. Daher empfehle ich einen Beutel oder eine Sporttasche, denn letztendlich ist das 2Droid offiziell nur ein Sportgerät.

Perfides Preisspiel

Als ich das Gerät bekomme habe, gab es noch keinen Preis. Ich dachte Cat würde hier einen sehr günstigen Preis präsentieren, doch mit den mittlerweile verlangten 579 Euro finde ich das Gerät zu teuer. Vor allen Dingen kostet das Gerät bei Amazon nur 499 Euro. Auf einer Händler-Seite ist es noch günstig und im eBay-Shop des Amazon-Händlers ebenfalls nochmal günstiger zu finden bzw wird es dort sogar ab 260 Euro als Auktion angeboten. Dieses Preisspiel finde ich leider absolut Kundenunfreundlich. Es wird an allen Ecken ein anderer Preis angeboten. Und wenn ich sehe, dass das Gerät bei Ebay manchmal für 297 Euro weg geht lässt dies vermuten, dass hier sehr günstig eingekauft wird.

Schaut man sich dann auf China-Webseiten um findet man auch Geräte, die genau wie das Cat 2Droid aussehen für unter 200 Dollar je nach Menge, die man kaufen würde. Und ich vermute bei dem 2Droid handelt es sich nicht mehr als um ein China-Gerät mit aufgedrucktem Logo. Das muss ja nicht mal etwas qualitativ schlechtes bedeuten, allerdings finde ich das Preisspiel nicht Kundenfreundlich. Auch wenn Konkurrenz-Produkte teurer sind und manche Anbieter mehr als 1000 Euro pro Gerät verlangen. Mehr Transparenz wäre einfach dem Kunden fair gegenüber.

Fazit

Das Cat 2Droid oder allgemein solche Mini-Segways machen echt Spass und man hat den Dreh schnell raus. Die Verarbeitung ist in Ordnung (nicht überragend), allerdings geht der Lack sehr schnell kaputt und Cat selbst liefert auch keine Bumper mit. Ebenfalls bietet Cat keine Transport-Lösungen an, die man sich wenn auch optional kaufen könnte.

Preislich ist das Gerät zu teuer bzw ist die Preispolitik nicht transparent und man findet das Gerät auf verschiedenen Webseiten zu unterschiedlichen Preisen. Sowas lässt vermuten, dass das Gerät selbst noch bei einem Verkaufspreis von 290 Euro noch mit Gewinn verkauft wird und sehr billig, vermutlich in China, eingekauft wird.

Spaßig

7 Verpackung
8 Zubehör
7 Qualität
7 Technik
5 Preis
6.8
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