Jens Büchner: Würdevolle letzte Sendung heute Abend

Heute Abend um 20:15 Uhr zeigt VOX den Abschied von Jens Büchner. Und eigentlich habe ich mit Promis nicht viel auf diesem Blog am Hut, aber es gibt Menschen, die haben es sich verdient Aufmerksamkeit zu bekommen. Und das ist auch keine Werbung, da mich niemand gebeten hat darüber zu schreiben. Ich tue das in meiner Position als Vater über einen Vater, der alles für seine Kinder getan hat.

Sendung absolut würdevoll

Über unser TVNOW Abo konnte ich die Sendung schon sehen und muss einfach sagen, dass die ganzen empörten, reisserischen News überhaupt nicht zutreffen. Jens Büchner wird nicht einmal gezeigt. Die Sendung und der Umgang mit seinem Tod war würdevoll. Nur einmal zeigt seine Ehefrau Daniela selbst das letzte Foto vor seinem Foto und das ist okay. Es war ihr scheinbar wichtig uns auch kurz den Jens zu zeigen, den viele sicher nicht sehen wollten. Aber das gehört einfach zum Leben dazu: der Tod. Und der Umgang mit diesem. Sowie die Ursachen dafür. Und vielleicht machen uns solche Fotos und Momente bewusst, besser mit dem eigenen selbst umzugehen.

In dem einzigen und kurzen lebenden Moment wo das Kamerateam mit Jens Büchner zusammen ist, sieht man nur seine Beine gehüllt in eine weiße Decke. Aus dem Hintergrund ertönt seine schwache Stimme: „Ach Gott, das ist aber schön.“. Man hört und fühlt mit. Dieser Mann ist näher am Tode als am Leben. Und das ist traurig. Hat er doch für seine Familie und Kinder alles gegeben.

Und genau diese Kinder, zum Teil nicht seine eigenen, besuchen ihren Papa das letzte Mal. Für den Zuschauer und die Kinder das letzte Mal in denen man Jens Büchner hören wird.

Jens Büchner war ein guter Vater

Man kann von Jens Büchner halten was man will, aber er schaffte es immer wieder aufzustehen und für seine Familie alles zu geben. Ein Papa wie ihn sich viele sicher wünschen würden. Für mich auf jeden Fall einer der besseren Väter, denen ich gerne Aufmerksamkeit, die er selbst durch seine Auftritte in der Öffentlichkeit immer gesucht hat, schenke. Und von mir aus auch kostenlose Werbung für „Goodbye Deutschland“. Das ist mir völlig egal.

Man mag von ihm halten, was er will und auch mir ging er beim Sommerhaus der Stars tierisch auf den Keks, aber er war dennoch kein schlechter Mensch. Und wer meinen Blog kennt, weiss, dass es bisher kein Promi geschafft hat, selbst nach seinem Ableben hier meine Aufmerksamkeit zu bekommen. Ich bin eh kein Freund von virtuellen Beileidsbekundungen. Doch Jens Büchner hat es geschafft.

In diesem Sinne: Ruhe in Frieden, Jens.

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