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Arlo Baby: Überzeugt das smarte Babyphone gegenüber einem Normalen?

Als bisher überzeugter Philips Avent Nutzer war ich mit unserem Babyphone SCD630/26 immer sehr zufrieden. Wir hatten unseren Spatz immer im Blick und konnten sofort reagieren, wenn etwas war. Und eigentlich wollten wir auch nichts anderes nutzen, bis eben Arlo mir die Arlo Baby zur Verfügung gestellt hat. Dabei handelt es sich um ein Babyphone, was zugleich aber auch als Überwachungskamera fungiert.

Stabiles Heimnetzwerk notwendig

Kurz vorweg: Ein stabiles Heimnetzwerk und die vorgeschriebene Internet Geschwindigkeit Upload/Download sind Grundvoraussetzungen für ein einwandfreies Erlebnis, wie wir es haben. Ein weniger guter Router und Einschränkungen können die Funktionen beeinträchtigen.

Was mir eigentlich sehr gut gefallen hat ist die Integrationsmöglichkeit in Amazon Echo oder Google Home. Was mir dabei weniger Gefallen hat ist die auch in den Arlo Foren immer wieder genannte Unzuverlässigkeit. Mal schaffen es die Geräte den Videostream darzustellen, dann bricht aber schnell die Verbindung ab. Mal schaffen sie es nicht zu streamen und man wartet Vergebens. Wenn dann eine Verbindung zustande kommt, stört mich weiterhin aber noch eine Verzögerung von knapp 10 Sekunden. Mit der Arlo App sind es teilweise nur ein bis zwei Sekunden, was völlig in Ordnung ist. Ich empfehle daher eine Überwachung mit der Arlo App auf dem Smartphone oder Tablet. Erfahrungen mit Apple Home habe ich als Nicht-Apple-Nutzer leider nicht.

Arlo Baby oder normales Babyphone?

Welche Vorteile hat die Arlo Baby gegenüber einem normalen Babyphone?

Gegenüber anderen Arlo Produkten braucht die Arlo Baby keine Station. Die Kamera kann direkt kinderleicht in das Heimnetzwerk eingebunden werden und hat zudem noch einen Luftsensor (Qualität und Luftfeuchtigkeit werden gemessen), einen Temperatur-Sensor (hat das Philips Babyphone auch), 2-Wege-Audio, ein Nachtlicht dessen Farbe und Farbenspiel man sich aussuchen kann und eine Musikfunktion.

Generell die Möglichkeit auch ausserhalb der eigenen vier Wände die Kamera anzusteuern gefällt mir sehr gut. Ich brauche nicht wie bei der Philips Kamera einen Empfänger. Sie erkennt wie andere Arlo Kameras auch Bewegungen und kann natürlich auch in der Nacht klare Bilder liefern.

Die Arlo Baby ist wie erwähnt keine „reine“ Baby Kamera und kann auch bspw. als Alternative zur Arlo Q (Indoor) eingesetzt werden.

Über die App kann man die Kids bestens beobachten. Zudem ist die Arlo Baby auch eine Überwachungskamera.

Welche Nachteile hat die Arlo Baby gegenüber einem normalen Babyphone?

Da wäre zum einen die genannte Verzögerung auf den verschiedenen Geräten. Dieses Problem haben aber auch andere Arlo Kameras. Diese haben sogar nochmassivere Verzögerungen. Stören tut es mich gerade auf meiner Amazon Echo Show oder dem Google Nest Hub auf jeden Fall.

Zudem ist man dadurch, dass kein Empfänger beiliegt auf ein Tablet oder Smartphone angewiesen. Sprich Smartphone nutzen und das Baby dauerhaft überwachen funktioniert nicht zugleich wie bei einem normalen Babyphone mit Videofunktion. Würde die Integration in Amazon und Google besser sein, wäre dieser negative Punkt gar nicht vorhanden. Zur Not kann man aber noch auf dem Notebook oder PC bzw. Mac streamen.

Neben dem Bild sieht man auch Daten über die Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Qualität der Luft.

Gute Überwachung

Wenn die die Arlo Baby aktiv ist und eine Bewegung oder ein Geräusch erkannt wird, zeichnet die Kamera direkt auf. Dies funktioniert einwandfrei. Zusätzlich kann bei „Bewegung“ eine „Aktivitätszone“ gewählt werden. Das Aufgezeichnete Material wird dann in die „Arlo Cloud“ hochgeladen. Man selbst erhält dann eine Push-Mitteilung und/oder E-Mail (falls aktiviert).

Bei der Videoqualität kann zwischen 360p, 480p, 720p, 1080p gewählt werden und das Sichtfeld von 90°-130° eingestellt werden. Zudem verfügt die Kamera über einen eingebauten Akku. So ist man nicht unbedingt auf eine Steckdose angewiesen.

Ist die Arlo Baby nun besser oder schlechter?

Besser oder schlechter?

Ich kann die Arlo Baby auf jeden Fall weiterempfehlen. Die Einrichtung ist kinderleicht und wird in der Arlo App Schritt für Schritt angezeigt. Man kann die Kamera sowohl als Babyphone, aber auch als Überwachungskamera nutzen. Beides kann sie sehr gut.

Ich hoffe, dass die Verzögerungen und die wie ich finde mittelmässige Integration in Amazon und Google besser werden. Dann wäre die Kamera nahezu perfekt für jeden Smart Home Fan.

Wenn man mich fragen würde, was besser oder schlecht ist, würde ich sagen, dass es beides hier nicht gibt. Das Babyphone von Philips ist absolut nicht verkehrt. Es hat uns lange Zeit begleitet. Möchte man sich aber ein smartes Zuhause aufbauen ist das Arlo Baby ideal dafür geeignet.

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pickpack – Essen einfach unterwegs vorbestellen

In Berlin gibt es etwas Neues, was wunderbar zum öffentlichen Verkehr und der wenig Zeit, die wir alle vorgeben zu haben, passt. Und zwar eine App Namens „pickpack„. Mit der App könnt ihr, momentan nur in Berlin, euer Essen bei bestimmten Partnern vorbestellen und bei Ankunft im besten Fall direkt abholen. Lästiges Warten und bezahlen vor Ort entfällt. Alles wird mit der App erledigt. Geniale Idee, die ich unbedingt ausprobieren wollte.

Nach der Bestellung wird über einen Countdown die Abholzeit angestrebt.

Bestellen, bezahlen, kein anstehen

Und ich habe probiert. Und zwar neben der App auch das erste Mal in meinem Leben Sushi. Ob das jetzt so der Brüller war, das erfahrt ihr später in diesem Text. Was aber auf jeden Fall sehr gut war, war die App. Ich habe problemlos von unterwegs bestellen können. Und es ist wie im Restaurant, wenn man bestellt und dann nochmal auf die Toilette geht und das Essen wartet bei der Rückkehr auf einen. Einfach perfekt.

Hier muss man sich zuerst den Partner aussuchen, bei dem man bestellen möchte. Meist befinden sich diese an Bahnhöfen. Das ist zwar nicht immer ein Garant für gutes Essen, aber es gibt auch Läden dabei, die wirklich gut sind. Ich habe mir hier den Laden On-No-Ya Ishin ausgesucht und mir einen Sushi-Mix bestellt. Für das erste Mal sicher aufschlussreich. Nach der Auswahl des Essens legt man sich die Artikel in den Warenkorb, wählt eine Abholzeit und bezahlt. Die Abholzeit kann übrigens von unterwegs noch geändert werden. Natürlich kann man sein Essen bequem von unterwegs bezahlen – in meinem Fall mit GooglePay. Und dann fährt man weiter und im Bestfall wartet das Essen zubereitet vor Ort bereits auf einen.

Als ich bei On-No-Ya Ishin ankam ging ich direkt zur Kasse, da in der App explizit darauf hingewiesen wird an der Schlange vorbei zu gehen, und bekam nach zeigen des Codes auf der App direkt mein Essen. Perfekt. Schnell eine Bank gesucht und probiert und dabei blieb es auch. Sushi gehört definitiv nicht zu meinen Speisen. Aber ein Freund, der mich begleitete, ass gerne Sushi und somit auch meinen Teller. Ich habe dann schnell in der App schnell mir was anderes ausgesucht – gebratene Nudeln aus einem Imbiss am Bahnhof. War aber leider auch nicht der Brüller. Da wünsche ich mir einfach noch mehr Partner in Berlin, denn es ist echt durch die geringe Auswahl nicht leicht etwas gutes zu finden.

Sushi ist weniger mein Fall. Um so mehr die App pickpack.

App gut – Sushi weniger

Bis auf das Suhi war die Erfahrung mit der App durchaus positiv. Das Essen war bei Ankunft fertig, die Schritte innerhalb der App selbsterklärend und einfach. Wer sich in Berlin mit den öffentlichen Verkehrsmittel bewegt, kann mit der App wertvolle Zeit sparen. Die App ist sicher kein Must-have aber definitiv ein Nice-to-have. Ich kann die App bedenkenlos empfehlen.

In meinem Video seht ihr übrigens nochmal meine Erfahrung mit der App in 90 Sekunden:+

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Mister Link – Ein fellig verrücktes Abenteuer

Ich hatte viel Spaß im Kino und noch mehr beim Interview mit Bastian Pastewka und Christop Maria Herbst. Und all das könnt ihr auf familienkino.de lesen und sehen.

Auf familienkino.de findet ihr ab sofort meine Kritiken. Aber nicht nur das. Auch Kritiken zu anderen Filmen findet ihr dort. Also schaut sofort rein. Es lohnt sich.

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UCI Luxe + iSense = Fast perfektes Kinoerlebnis

Ich gehe gerne ins Kino. Das war nicht immer so. Aber manche Filme sind halt im Kino einfach nur gut zu gucken. Und ich gehe super gerne in den Berliner Zoopalast, weil man dort das Erlebnis Kino verstanden hat. Denn sind wir ehrlich: Eintrittskarten kosten heute bis 20 Euro und wenn man dann noch auf einem harten Stuhl sitzen muss, ist das doch nicht schön. So meide ich zum Beispiel das Cinestar in Spandau, weil in das Kino einfach nichts investiert wird. Harte Bestuhlung und veraltete Technik machen das Kino zu keinem schönen Erlebnis. Selbst mit Kindern ist das Kino mir nicht mehr gut genug.

Beim Zoopalast macht man hingegen einfach alles richtig. Besonders wenn man in der Loge sitzt. So ist die Garderobe frei, es gibt ein Begrüssungsgetränk und man wird am Platz bedient. Und nach diversen anderen Kinos, die man mal ausprobiert hat in Berlin, habe ich lange nicht mehr daran geglaubt, dass es in Berlin noch Kinos gibt, die für mich in Frage kommen. Bis ich dann eingeladen wurde mir mal das UCI Luxe am Mercedes Benz Platz anzuschauen. Gespielt wurde Captain Marvel im iSense Saal und ich muss sagen: Gäbe es einen Service, der einem das Popcorn bringt, wäre das Erlebnis perfekt und vergessen der Preis von knapp 20 Euro für ein Kino-Ticket.

iSense – Technische Oberklasse

iSense steht hier für ein ganz besonderes Kinoerlebnis auf technischer Ebene. Dabei spielt das raumfüllende Tonsystem Dolby Atmos eine zentrale Rolle. In einem kurzen Trailer präsentiert sich vor dem Film das Soundsystem und es klang im Trailer, aber auch im Film einfach atemberaubend. Die Leinwand ist baulich so groß wie möglich und deckt nahezu die komplette vordere Wand ab. Bestrahlt wird sie mit einem 4K-Digitalprojektor. Ein schärferes Bild habe ich in keinem anderen Kino bisher erlebt. Nein, auch nicht im Zoopalast.

Etwas irritierend ist es mit der Bestuhlung, denn durch die Webseite bekommt man den Eindruck man sitze in den iSense-Sesseln, welche man auch auf der Webseite sieht. Dem ist nicht so. Man sitzt hier in mega bequemen Ledersesseln mit elektronischer Beinablage. Diese Bestuhlung findet man aber nicht nur im iSense-Saal sondern auch in all den anderen Sälen und UCI-Kinos. So wurde das UCI Potsdam vor kurzem erst komplett umgebaut. Also nicht mehr nur ein Bereich der besonders bestuhlt ist, sondern gute Sessel für alle.

Ein wahres Kinoerlebnis

Ich kann also abschließend sagen: Ich habe einen guten Film in einem richtig guten Kino geschaut. UCI hat auch verstanden, dass Kunden mehr wollen als nur den aktuellsten Film zu schauen und dabei Popcorn zu essen. Ein bequemer Sessel und hervorragende Technik runden das Ganze ab. Ich kann das UCI Luxe wirklich nur jedem empfehlen. Und dann gerne auch einen iSense-Saal. Da macht man mit den knapp 20 Euro auf jeden Fall nichts verkehrtes mit.

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Elektro-Roller Unu 2.0 im Videotest

Vor genau zwei Jahren habe ich den ersten Unu getestet und nun gibt es seit einem Jahr die Weiterentwicklung. Grund genug für mich natürlich den neuen Unu zu testen und zu fahren. Seit nun einem Jahr bin ich glücklicher Unu-Fahrer und nach diesem  Jahr kann ich euch nun endlich mein Videotest präsentieren.